HUBERTUS TESCHNER | Bahnhofstraße 44 | 04435 Schkeuditz
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Wurzelkanalbehandlung
Es gibt verschiedene Ursachen, welche Einfluss auf unsere Mundhygiene haben und zu bakteriellen Infektionen und zu einer Entzündung der Pulpa (Pulpitis) führen können. Erste Anzeichen für eine derartige Entzündung können gelegentliche Schmerzen sowie eine erhöhte Heiß-Kalt-Empfindlichkeit sein. Wird die Entzündung nicht frühzeitig erkannt und behandelt, kann es zum Absterben der Pulpa kommen, welches sich durch massive Zahnschmerzen bemerkbar machen kann. Dies ist auf die Ausweitung der Entzündung auf die Kieferknochen zurückzuführen und kann weitere Infektionen nach sich ziehen, welche sich bis in die Weichteile des Gesichtes oder Halses ausbreiten können. Jedoch kann eine Entzündung sowie das Absterben auch völlig schmerzfrei verlaufen, weshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig für den Erhalt gesunder Zähne sind.

Die Behandlung
Zunächst wird ein Zugang zum Kanalsystem geschaffen. Dabei wird darauf geachtet, dass eine gute Sicht gewährleistet und unnötiger Verlust von gesunder Zahnsubstanz vermieden wird.
Die Längenbestimmung des Wurzelkanals erfolgt anhand eines Röntgeneinzelbildes in Verbindung mit speziellen Messnadeln oder auf elektrischem Weg durch Endometrie. Anschließend kann der Kanal durch Handfeilen oder maschinell angetriebenen rotierenden Instrumenten aufbereitet werden. Durch eine Spülung mit verschiedenen Lösungen werden Verunreinigungen aus dem Kanal entfernt, die Schmierschicht beseitigt und Mikroorganismen bekämpft.

Nach der Reinigung und Ausformung der Wurzelkanäle werden die Hohlräume gefüllt. Dies erfolgt überwiegend mit Guttapercha und einem Dichtzement, einem sogenannten Versiegler (engl. „Sealer“).
Sollte keine sofortige Wurzelfüllung möglich sein, erfolgt zunächst eine medikamentöse Einlage. In diesen Fällen werden die Wurzelkanäle erst in einer weiteren Behandlungssitzung endgültig verschlossen.
Die Behandlung findet mit Hilfe von Lokalanästhesie statt.